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Keine Zufahrtsmöglichkeit für Feuerwehr und Rettungsdienst

Bereits vor einem Jahr appellierte die Feuerwehr an die "Parkmoral" aller Ditzinger Bürger. Durch Falschparker kann sich die Eintreffzeit von Feuerwehr oder Rettungsdienst erheblich verzögern, die tragischen Folgen zeigten sich beim Wohnhausbrand in der Stuttgarter Gaißstraße vor wenigen Jahren. Bevor die Rettungsmannschaften das Brandobjekt erreichen konnten, mußten sie erst die Fahrzeuge zahlreicher Falschparker aus dem Weg räumen. Für sieben Hausbewohner kam bei der damaligen Brandkatastrophe die Hilfe der Feuerwehr zu spät ...
Leider sind derartig blockierte Rettungswege kein Einzelfall, die katastrophalen Folgen bleiben glücklicherweise in den meisten Fällen aus. Wie bereits vor einem Jahr mußten Feuerwehr und Ordnungsamt auf Ditzinger Straßen erneut ein ähnliches Verkehrsverhalten bemängeln. Obwohl bereits außerhalb kritischer Zeiten (Berufsverkehr, Haupteinkaufszeit) viele Nebenstraßen und Feuerwehrzufahrten für die Drehleiter und andere Feuerwehrfahrzeuge nicht erreichbar sind, erschweren rücksichtslose Falschparker zu verschiedenen Tageszeiten die Zufahrt für Rettungsfahrzeuge zusätzlich. Darüber hinaus wird das in der Fahrschule gelernte Parkverbot über Unterflurhydranten sehr häufig mißachtet.
Beidseitig parkende Fahrzeuge machen der Feuerwehr in zahlreichen Nebenstraßen eine Durchfahrt unmöglich oder erlaubten nur eine Weiterfahrt im Schritttempo. Wie im Vorjahr konnten einzelne Straßenzüge auch unter günstigsten Bedingungen (Tageslicht, Einweiser, kein Zeitdruck) mit der Drehleiter nicht erreicht werden. Auch an den Feuerwehrzufahrten von Hochhäusern und Hotels hatte die Feuerwehr wegen Falschparkern keine Zufahrtsmöglichkeit.
Doch auch nach einer Einsatzfahrt mit Bewältigung aller Verkehrshindernisse kann sich die Brandbekämpfung durch Falschparker verzögern! Immer wieder werden Hydranten zugeparkt, so daß die Feuerwehr im Brandfall auf bis zu 100m entfernte Wasserentnahmestellen ausweichen müßte!

Denken Sie als Verkehrsteilnehmer stets daran Rettungswege für Feuerwehr und Rettungsdienst freizuhalten, Sie könnten schon morgen davon profitieren !